Bioenergiedorf
Ihr Weg zur Energieunabhängigkeit
Nahwärme aus erneuerbaren Energien für Dörfer und Kommunen. Machen Sie sich energieunabhängig und klimaneutral.
Energieversorgung
Zukunftsmodell: unabhängige Energieversorgung
Die aktuellen Krisen stellen uns alle vor energetische Herausforderungen. Öl und Gas sind durch die Abhängigkeit von Importen so teuer wie nie zuvor. Die Bundesregierung reagiert mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf den Klimawandel. Es ist allerhöchste Zeit, auf ökonomisch und ökologisch sinnvollere Energieträger umzusteigen und nachhaltige Lösungen zu nutzen. Mit einer eigenen regenerativen Energieversorgung erlangen Sie als Bioenergiedorf energetische Unabhängigkeit und tragen zudem zur Energiewende bei.
Wir setzen auf modernste Technologie und bieten Ihnen wie auch Ihren Bürgern so die bestmögliche Lösung.
Markus Lenhart
Geschäftsführer
Versorgungskonzepte
Lösungen für Ihre Energieunabhängigkeit
Nachhaltige, zukunftsfähige und wirtschaftliche Lösungen.
Örtliches Nahwärmenetz
Aus einer klimafreundlich befeuerten örtlichen Heizzentrale wird Energie in Form von Wärme über ein Verteilernetz an die Hausstationen der Bürger transportiert. Im Rücklauf ist unter Einsatz eines Wärmetauschers auch Kühlung möglich.
Kaltes Nahwärmenetz
Direkt aus Erdsonden gewonnene Energie wird in Form von niedrig temperierter Wärme über eine Ringleitung zu den Haushalten der Bürger geführt und mittels Wärmepumpen auf das gewünschte Temperaturniveau angehoben. Im Sommer ist sie auch zur Kühlung nutzbar.
Lokales Heizkraftwerk
Klimafreundliche Energie wird in einer lokalen Heizzentrale gewonnen, befeuert mit diversen regenerativen Anlagentechniken. Je nach örtlichen Bedingungen sind das Biomasse- bzw. Blockheizkraftwerke, ergänzt um Windkraft-, Erdwärme- oder Sonnenkollektoranlagen.
Kraft-Wärme-Kopplungsanlage
Mittels Kraft-Wärme-Kopplung werden in einer klimafreundlichen lokalen Heizzentrale zugleich elektrische und thermische Energie gewonnen. Stromüberschüsse sind ins öffentliche Netz einspeisbar, die parallel produzierte Wärme dient der Beheizung und Warmwasserbereitung.
Kommune & Bürger
Ihre Vorteile als Bioenergiedorf
Lassen Sie Ihre Kommune und ihre Bürger von unabhängiger Energieversorgung profitieren.
Vorteile für Kommunen
- Unabhängigkeit
- Lokale Infrastruktur
- Arbeitsplätze
- Regionale Wertschöpfung
- Steuereinnahmen
- Förderung durch Bund und Land
Vorteile für Bürger
- Bürgerbeteiligung
- Einsparungen beim Energiepreis
- Preisstabilität
- Versorgungssicherheit
- Raumgewinn, da keine eigene Heizanlage und keine Öltanks nötig sind
- Nutzung grüner Energie
Referenzprojekt
Bioenergiedorf Gimbweiler
Nahwärmenetz als Komplettlösung
Für das rheinland-pfälzische Gimbweiler haben wir ein Bioenergiedorf realisiert: eine lokale Heizzentrale, befeuert mit Hackschnitzeln und unterstützt durch Solarthermie. Ein dezentrales Nahwärmenetz verteilt die gewonnene Energie über Hausübergabestationen an die Haushalte der Gemeinde.
Zu Erneuerbare Energien
Häufige Fragen
Planung und Umsetzung eines Bioenergiedorfs
Ein Bioenergiedorf verfolgt das Ziel, den überwiegenden Anteil seiner Wärme- und Stromversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Es deckt seinen Energiebedarf mindestens zu 50 % aus regional erzeugter Bioenergie. Die Bürger sind in die Entscheidungsprozesse eingebunden und tragen den Gedanken des Bioenergiedorfs aktiv mit. Die Bioenergieanlagen befinden sich mindestens teilweise im Eigentum der Verbraucher, Land- oder Forstwirte vor Ort.
Der Bund unterstützt sowohl den Ausbau von Nahwärmenetzen mit erneuerbaren Energien als auch den Ausbau auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie. Darüber hinaus fördert das Land Rheinland-Pfalz mit dem Förderprogramm Zukunftsfähige Energieinfrastruktur (ZEIS) Nahwärmenetze mit Investitionsanreizen. Zudem kann bei der KfW-Bank der Förderkredit Erneuerbare Energien Premium mit Tilgungszuschuss für Wärme beantragt werden.
Die Versorgungssicherheit ist je nach Energiemix durch mehrere sich ergänzende oder ersetzende Anlagen gewährleistet. Zudem ist in aller Regel ein sehr großer Pufferspeicher vorhanden. Hierdurch ist ein sehr hohes Maß an Ausfallsicherheit gewährleistet, deutlich höher als bei einem einzelnen Heizölkessel im privaten Haushalt, für den normalerweise kein Ersatz vorhanden ist. Außerdem steht ein Notdienst für Störungen bereit.
Zur Prüfung auf Realisierbarkeit wird eine Machbarkeitsstudie bei einem Ingenieurbüro in Auftrag gegeben. Diese hat den Zweck, die technische und insbesondere die wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Vorhabens zu überprüfen. Zur Finanzierung der Machbarkeitsstudie werden öffentliche Mittel eingeworben sowie eine geringe Eigenbeteiligung notwendig, zum Beispiel 100 bis 200 Euro pro anschlussbereitem Haushalt.
Zeigt eine Machbarkeitsstudie positive Ergebnisse, sind seitens der Gemeinde Arbeitsgruppen zu bilden. Eine davon befasst sich mit der Gründung einer Vorgesellschaft. Diese Vorgesellschaft dient der Vorbereitung der späteren Betreibergesellschaft, die die Bioenergieanlagen einmal betreiben soll. Sie arbeitet Vorverträge für Wärmekunden und Vorlieferverträge für Land- und Forstwirte aus, stellt diese auf einer Gesellschafterversammlung vor und lässt sie beschließen. Bei Beschluss steht die Beauftragung einer Vorplanungsstudie an, die sicherstellt, dass die angesetzten Preise für die Wärmekunden realisierbar sind. Ist das der Fall, geht es in die Realisierungsphase.
Die Betreibergesellschaft beauftragt ein kompetentes Ingenieurbüro mit der Entwurfs- und Ausführungsplanung. Die Entwurfsplanung legt die technischen Grundlagen für den Genehmigungsantrag. Ob der vorbereitete Bauantrag eingereicht werden soll, entscheidet die Vollversammlung der Betreibergesellschaft. Die Ausführungsplanung enthält die Unterlagen für die Ausschreibung des Netz- und Anlagenbaus. Sind die Genehmigungen erteilt und liegt eine Finanzierung vor, können die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Um Komplexität und Gewährleistungsprobleme zu verringern, bietet sich die Zusammenarbeit mit einem Generalunternehmer an.
Kontakt
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